Bericht zum 1. Seminar 2019 in Brotterode

Anfang April trafen sich die Mitglieder des Landesverbandes Thüringen zum 1. Seminar 2019 zum Thema Leitbild und die Arbeit des Freundeskreises in den Selbsthilfegruppen im Haus Seimberg in Brotterode.

Als Referent und Moderator dieses Wochenendes hatten wir Kalle Wesemann zu Gast. Ohne großes Gerede ging es gleich am Freitagabend an die Arbeit in Kleingruppen. Die Arbeit in Kleingruppen wurde am Samstag fortgesetzt und jeder konnte sich, in das Thema einbringen. Die verschiedenen Punkte des Leitbildes wurden Schritt für Schritt auf die Arbeit der Selbsthilfegruppen bezogen. Mir persönlich hat die Arbeit in den Kleingruppen sehr gut gefallen. In tiefgründigen Gesprächen konnten die Mitglieder ihre Erfahrungen, Anregungen und Wünsche bearbeiten. Beleuchtet wurde unter anderem, wie zufrieden wir mit dem Freundeskreis und unserer eigenen Selbsthilfegruppe zu Hause sind, was wir uns vorstellen könnten und wie es weitergeht.

Am Samstagabend nach dem Abendessen ging es traditionell zum Eis essen in die Eisdiele. Wobei auch hier wieder tolle Gespräche unter den Mitgliedern das Thema des Wochenendes noch vertiefte.

Am Sonntag nach dem Frühstück ging es gut gestärkt an die letzten Themenpunkte des Leitbildes. Am Ende des Seminars waren sich alle Mitglieder einig neue Ideen und Anregungen für Ihre Arbeit in den Selbsthilfegruppen bekommen zu haben.

Annett Weidt, FK Saalfeld

                                  Foto: B.Schmidt

                                                           

                                                 Das Projekt wurde gefördert von der                                               
                                                                      

Ein spannendes Seminarwochenende im Bauhaushotel

Vom 21. bis 23. Juni verbrachten wir Freundeskreisler ein lehrreiches und abwechslungsreiches Wochenende in einem ganz besonderem Tagungshaus. Unser Seminar stand unter dem Thema „Konstruktive Konfliktlösung und Erstgespräch“ in der Anleitung von Erwin Vartmann. Zum ersten Mal trafen wir uns im größten, denkmalgeschützten Bauhaus -Ensemble in Thüringen, dem „Haus des Volkes“ in Probstzella. Allein das hat schon bei uns Allen Neugierde geweckt, sollte es doch unser neuer Seminarort als Ersatz für die „Feuerkuppe“ werden. So ein berühmtes Haus an so einem geschichtsträchtigen Ort durften wir an diesem Wochenende erkunden und erleben. Ein Besuch im Grenzbahnhofmuseum und eine private Führung vom „Retter“ des Bauhaus-Hotels, Herrn Nagel, durch sein Haus, waren für alle Teilnehmer ein willkommenes Kontrastprogramm zum Thema „Konflikte“. Die Arbeit am Thema erforderte natürlich unsere volle Aufmerksamkeit, denn aus unseren alltäglichen Erfahrungen wissen wir, wie wichtig und notwendig es ist, bei Gesprächen die richtigen Worte zu finden. Wichtig ist es, welche menschlichen Grundbedürfnisse der Streitenden verletzt wurden und wie diese wieder „geheilt“ werden, so dass ein Neuanfang möglich ist.  Streitgespräche in der Gruppe oder Erstgespräche von Neuankommenden vor Gruppenaufnahme wurden geübt. In diesem Sinne ging es uns hier darum, die Fähigkeit zur konstruktiven Lösung von Konflikten zu schulen. Eine Win – Win Lösung sollte immer das Ziel eines Konfliktgesprächs sein. Diese Kompetenz schafft die Grundlage für ein menschliches Miteinander, nicht nur in der Selbsthilfe, sondern auch in Schule, Beruf und privaten Beziehungen. Herzlichen Dank an den Referenten und die Organisatoren für ein „konstruktiv konfliktfreies“ und rundum gelungenes Wochenende.                                                                                                                                                    

Susanne Ilgen (FK Schmalkalden)

Danke der

 

 

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